Maschinen- und Anlagenbau
Als größter industrieller Arbeitgeber, führende Exportbranche und Innovationsmotor nimmt der Maschinen- und Anlagenbau eine wirtschaftliche Schlüsselstellung ein. Da Investitionsgüter zunehmend zyklisch nachgefragt und Kaufentscheidungen immer kurzfristiger getroffen werden, reichen Qualität und Innovationskraft oft nicht mehr aus um am globalen Markt bestehen zu können. Der enormen Kostenbelastung und der abnehmenden Prognostizierbarkeit potenzieller Aufträge begegnen viele Maschinen- und Anlagenbauer mit der Steigerung der Produktivität und der kapazitiven Flexibilität. Vielfach werden neue Geschäftsfelder (z. B. Windkraft- und Solarprodukte) entwickelt und Produktnischen besetzt, dies führt zu zusätzlichen Anforderungen, die wirtschaftlich bewältigt werden müssen.
Herausforderungen zur Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit:
- Globalisierung der Produktion und der Wertschöpfungsketten
- Erschließung von Kostenvorteilen durch neue Beschaffungswege (Global Sourcing)
- Durchgängige SCM-Strategien und -Prozesse: Vertrieb - Produktion - Logistik - Beschaffung - Auftragsabwicklung
- Flexibilisierung der Produktion und der Wertschöpfungskette durch Lean-Methoden, z.B. durch One-Piece-Flow
- Durchlaufzeitreduktion und Einhaltung terminverbindlicher Lieferzeiten
- Komplexitätsreduktion der Produkte durch Modularisierung
- Späte Variantenentstehung durch klare Postponement-Strategien
- Ausbau der Serviceleistungen in ein nachhaltig erfolgreiches Geschäftsfeld